Aktuell arbeitet Hans Lenhard, der auch der Initiator von: „gestalt-network.org“ ist, als Koordinator im Rahmen diese Kooperationsraumes. In einem Team von interessierten Mitarbeitern in Cebu und Manila (in den Philippinen), Tinos (Griechenland) und Kassel soll diese Webseite einen Lernrahmen und Experimentierraum für Interessenten und Neugierige einrichten, die praktisch lernend ihre Potentiale in einem Humanistischen Selbstverständnis weiter entwickeln wollen.               

Als Hans Lenhard 1976 an der Universität Kassel (die damals eine Gesamthochsule/Reform – Universität war) seine Arbeit aufnahm, war seine akademische Orientierung im Hinblick auf: „Soziales Lernen“ (auf die Bereiche: Schulpsychologie und Vorschulpädagogik) ausgerichtet.

Auf einer Studienreise 1979 (round-the-world-trip, um 8 Universitäten in verschiedenen Kulturkreisen zu besuchen) blieb er mehrere Monate (im study-work program des „ESALEN Institutes“ zur eigenen Weiterbildung. Esalen war das Training- und Experimentier-Zentrum, in dem Fritz Perls sein Konzept der Gestalt-Therapie vervollständigte

Hans bezeichnet diese Zeit im Praxisfeld und im individuellen – wie auch im professionellen Lernraum in Big Sur, Californien, USA – als einen „turning point“ seines Lebens; ein totaler Paradigmenwechsel.

Sein strikt deutscher Lebenshintergrund und seine didaktisch hoch strukturierte Art zu lehren und zu leben, wandelten sich – durch den „touch“ mit der Humanistischen Psychologie – in eine Welt von Bewegung, Veränderung, Differenzen und Prozessen.

Bis heute basiert Hans Lenhard´s Dasein auf ein Leben an vier verschiedenen Plätzen – und auf viel Bewegung in Gruppen, deren Charakter so skizziert werden kann: kulturelle Diversität, eine Vielzahl individuell unterchiedlicher menschliche Potentiale, respekvolle Begegnungen mit den Polaritäten des Lebens und viel Koexistenz verschiedener Lebensstile. Sein Beitrag dazu ist das Einbringen seiner eigenen „Expertise of not knowing“ … in der Art seiner Aktionen von Neugier, Empathie und sensitivem Kontakt.

Auch jetzt – und nach der Pensionierung als Universitätsprofessor im Jahr 2006 (an der Universität Kassel) – moderiert Hans „hpd-gestalt-workshops“ im Mantalou International Institute, Insel Tinos, Griechenland, an mehreren Sub-Instituten der Staatsuniversität: University of the Philippines – etwa In UP Diliman, Quezon City; UP Manila (College of allied medical professions / College of nursing); UP Cebu – und auch weiterhin an der Universität Kassel / Fachbereich 01, Humanwissenschaften. Hier hat er während seiner aktiven 25-jährigen Dienstzeit die „WIA“ (Werkstatt für integrative Arbeit) eingerichtet und als Studienangebot und Experimentierraum begleitet.

Ein zentrales Ereignis im beruflichen Leben von Hans Lenhard war der Aufbau des „hpd-gestalt-Studios“ an der University of the Philippines, Diliman; dabei ging es darum, das auf westlichen Lebensphilosophien basierende Gestalt-Konzept, mit der Eigenart der philippinischen Kultur zu Verbinden – und der Basis-Orientierung: einer Integration von Körper, Geist und Gefühl,  Achtung zu geben.  Zusammen mit den Zielen einer erweiterten Bewusstheit und Verantwortlichkeit gegenüber dem eigenen Selbst – wie auch im Hinblick auf die sozialen Felder der Partnerschaften und öffentlichen Räume und den Resoursen unserer Erde, ist dieses Sich-Kümmern und Aufmerksam machen wesentlich für seine Mitarbeit im gestalt-Network.